FLORIDA – the sunshine state

28. Februar 2016

Auf nach Florida! Für mich der erste Urlaub außerhalb der EU. Vom frankfurter Flughafen ging es mit einem Umstieg in Philadelphia nach Fort Myers. Wir hatten einen klassischen Road Trip geplant, um so viel wie möglich von dem wunderschönen Bundesstaat erkunden zu können.

Sanibel und Captiva Island

Direkt am ersten Tag fuhren wir über den Sanibel Causeway durch Sanibel nach Captiva Island. Die Überfahrt nach Sanibel kostet 6$, ein kleiner Vorgeschmack der auch sonst sehr teuren und luxuriösen Gegend. Aber es lohnte sich! Sanibel Island ist berühmt für seine schönen Strände, an denen es die größten Muschelvorkommen der USA gibt.

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Sarasota und Clearwater

Am zweiten Tag fuhren wir weiter nach Sarasota. Hier erwarteten uns riesig weite, weiße Sandstrände und atemberaubendes blaues Wasser!

Durch St. Petersburg ging es weiter nach Clearwater. Hier buchten wir eine Tour – Schwimmen mit Manatees auf dem Crystal River. Manatees sind hierzulande nicht allzu bekannte Rundschwanzseekühe – die wohl süßesten und dickhäutigsten Kühe, die ich je gesehen habe. Mit Neoprenanzug, Schwimmnudel, Taucherbrille und Schnorchel ging es in das trübe, kühle Wasser. Über Regeln und Verhaltensweisen wurden wir zuvor informiert. Als ich das erste wuchtige Manatee erblickte geriet ich kurz in Panik, wurde dann aber durch das zustimmende Nicken des Guides ermutigt. Immer wieder rief uns der Guide „scratch him harder!“ zu, was die Meereskühe wohl zu mögen schienen. Es war eine fabelhafte Erfahrung!

Crystal River

Orlando

Wir übernachteten in Tampa und fuhren am nächsten Morgen weiter nach Orlando. Im *Orlando International Premium Outlets* konnte ich mich austoben. Das Outlet ist ein absolutes Muss für alle Shoppingqueens! Ich hatte es vor allem auf das Victoria´s Secret Outlet abgesehen, in dem es massenhafte wunderschöne Bikinis für je 10$ gab! Wahnsinn! War natürlich klar, dass ich da nicht mehr so schnell raus kam.

Auch besuchten wir das Disneys Typhoon Lagoon. Vor allem das Becken mit einer künstlich erzeugten Riesenwelle war eine tolle Attraktion – und nichts für Weicheier.

Typhoon Lagoon

Daytona Beach

Der Strand von Daytona ist bekannt für die Spring Break Partys. Wir erlebten es dort eher ruhig, leer und unspektakulär.  Im Vergleich zu den anderen Orten hat es mir nicht sehr gut gefallen, wofür wahrscheinlich auch das nicht allzu gute Wetter verantwortlich war.

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Cape Canaveral – Kennedy Space Center

Wir übernachteten in Titusville und fuhren nach Cape Canaveral, natürlich um das Kennedy Space Center zu besuchen. Mein Freund war hin und weg. Leider konnte ich mich so gar nicht für diesen Themenbereich begeistern, und für den Preis schon mal gar nicht – 50$ pro Person.

Moon capsule

Fort Lauderdale

In Fort Lauderdale hatten wir uns ein Zimmer über airbnb gemietet. Wir besichtigten die Stadt, waren auf einem Künstlermarkt, besuchten den Strand und aßen in der Cheesecake factory zu Abend (welche meines erachtens zu Unrecht hehypt wird). Auch Nachts war hier noch ziemlich viel los, die Geschäfte und Bars waren alle geöffnet und voll. Von einem Laden war ich zutiefst schockiert – kleine, zuckersüße Babyhunde in pinkfarbenen Glaskästen, so groß, dass ich nicht mal Ratten darin halten würde. Am liebsten hätte ich jeden einzelnen Hund mit nach Hause genommen.

Pool Ft. Lauderdale

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Miami

Miami halt.. Einfach eine Wucht! Fahrt hin, erlebt es selbst!

Insider: Sunny Isles Beach; Auf 18090 collins ave könnt ihr problemlos parken. Durch einen kleinen Weg  neben dem Hotel *Trump International Beach Resort*  gelangt ihr an den Strand. Im Gegensatz zu den öffentlichen Stränden in Miami ist dieser absolut leer und der perfekte Ort zum Entspannen!

Miami Beach

 

Florida Keys – Key West

Nach einer langen Autofahrt erreichten wir Key West. Von vielen Reisenden hatte ich gelesen, es sei das Paradies. Den Eindruck konnte ich nicht teilen. Wir sahen schöne Häuser, tolle Palmen und idyllische, kleine Straßen, nette Restaurants die alle nach „the southernmost point“ benannt waren, doch insgesamt kein Vergleich zu Miami, Captiva Island und dem Bahia Honda State Park, wenn man diese Orte denn überhaupt miteinander vergleichen kann. Der southernmost Point gilt als der südlichste Punkt des gesamten Kontinents. Tatsächlich ist der südlichste Punkt jedoch auf einer nebenan angesiedelten US Navy Basis. Wir mussten etwas anstehen, um mit dem Southernmost Point ein Bild zu machen. Sonst sahen wir nicht sehr viel, da einiges geschlossen war. Für mich war es eine kleine Enttäuschung.

Bahia Honda State Park 

Ein sehr empfehlenswerter Park auf den Florida Keys.

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Everglades 

Anhand von Bewertungen im Internet entschieden wir welche Tour wir buchten. Aufgrund von Massentourismus wurden viele „Airboat rides“ nicht allzu gut bewertet. Zusammen mit 5 anderen im Airboat und dem Guide namens Henry fuhren wir eine Stunde lang durch die Everglades, sahen eine Menge Alligatoren – auch Babys- und andere Sumpfbewohner. An einem ehemaligen Indianerreservat machten wir Halt. Es war schön, dass der Guide viel über die Kultur der Indianer und die Sumpfbewohner erzählte.

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